Blog Entropy, Barbara Rieger, Alain Barbero, Ron Winkler, Ocelot, Café, Bistrot, Berlin

Ron Winkler | Ocelot, Berlin

Foto: Alain Barbero | Text: Ron Winkler

 

Erratum

Ich muss das noch mal sagen: Die Füllmenge muss ein Roman sein, wenn nicht ein Gedicht. Deswegen hab ich all die Kommas bei mir, diese Regentropfen der Grammatik. Eine Tram fährt vor fürs Militär. Brauchst du einen Beleg dafür? Eine Tüte oder eine Geste, die das Überleben überlebt? Voller Sätze, die etwas unterhalb von hundert Grad durch die Tankmaschine müssen. Alle, die hereinkommen, blättern etwas um, fragen sich nach einem Namen. Ich hatte auch so ein Dynamitfahrrad, wie es vor dem Laden steht, der Handlung, dem Café. Das Fenster zwischen ihm und mir blüht ganztags Menschen ab, während ich in mein Notizbuch flirre (auf der einkommenssteuerabgewandten Seite meines Lebens). Ich muss das noch mal sagen. Die Welt (das Leben) ist das Cover zu diesem Ort (dem Leben). Und das Kaffeemehl sind alle einzelnen Sekunden, die ich hier gewesen, hier geworden bin. Ich stehe im Impressum: als das Material, Bezugsgröße für die durch Blumen geehrte Vase auf dem Tisch. Den es nicht gibt, den Sachverhalt, den fülle ich aus. So lexikalisch, wie ich bin. Mit Totenflecken, glaube ich. Vielleicht auch Koffeinextraktgestirnen im Kraftfeld der Achillesvase. Brennpunkten, zu keinem Text versammelt, zu keiner ozelotischen Geschwindigkeit. Eine Hitze weidet in der Stadt, mindestens zehntausend Seiten stark. Heu mit vielen Buchstaben: Weinbergspark. Eine Minute hier besteht aus zwanzig Bäumen, die ich nicht noch einmal sage. Bäume, die viel vorrätiger erscheinen als ich, viel draußener als ich, viel parkiger als ich. Aber ich kann gut desinfiktionalisieren, mich. Und bekomme trotzdem auf die Lippen: von den Bienenschwärmen aller Bücher. Von den Ganglien. Von den als Wort verpackten neuartigen Momenten. Die etwas vorahmen, ausrahmen, umahnen. Manchmal etwas Dreck einfahren ins Zentrum allen Feinpapiers. Das ziehe von der Steuer ab. Das tilge aus den Kommata. Das wünsche deinen ärgsten Schreibblockaden.

 


Kurzinterview mit dem Autor 

Was bedeutet Literatur für dich?
Ron Winkler: Oh.

Welche Bedeutung haben Cafés für dich?
RW: Sie können mich vor dem eigenen Apartment retten. Im Café erlege ich mir etwas Fremdes auf, andere Energien, Stimmen. Und die spezielle Nötigung durch andere Menschen. Ich kann begegnen oder nicht. Ich kann auf Poesie stellen oder versuchen, mich eine Zeitlang ihrer Mechanismen zu entledigen. Reboots sind essentiell.

Warum hast du das Ocelot ausgewählt?
RW: Wegen der Nähe und der Expertise, wegen Charme und Atmosphäre. Weil hier das Wahre, Schöne und Brillante eine Heimat ist und hat. Weil das Licht gut ist, die Balance zwischen der Ruhe dieses Ortes und all den äußeren Immissionen ausgeglichen. Wegen der Wärme der Familie: Maria, Ludwig, Jane, Eva, Magda, Lia, Alex, Hannah, Julia und Cecilia.

Was machst du, wenn du nicht im Café bist?
RW: Kind und Schach und Einkaufen und Bücher. Anregung und Unruhe aufstöbern. Gründe überlegen, ins Café zu gehen.

 

BIO

Ron Winkler, 1973 in Jena geboren, schreibt und übersetzt vor allem Gedichte. Herausgeber zahlreicher Lyrikanthologien. Seine Gedichte wurden in über fünfundzwanzig Sprachen übersetzt. In Mexiko, der Ukraine, England und der Slowakei erschienen Auswahlbände.

www.ronwinkler.de

Blog Entropy, Olivia Kuderewski, Alain Barbero, Barbara Rieger, Szimpla Berlin, Café, Berlin

Olivia Kuderewski | Szimpla, Berlin

Foto: Alain Barbero | Text: Olivia Kuderewski, Auszug aus „Lux“ (Roman, erscheint im Frühjahr 2021 bei Voland & Quist)

 

Das Neon der Schilder schießt in Lux wie Tinte in Wasser. Sie steckt sich die Camel an, nimmt einen so tiefen Zug, dass sie husten muss, und fährt die Konturen der Blockbuchstaben, die Botschaften der Bildschirme, gierig mit dem Blick ab. Sie starrt in reine, stechende Farben, darüber der Himmel, schwarz und unerkennbar, und ihr wird schwindlig vom Nachrichtenzipper, sie heftet sich an einen Buchstaben, folgt ihm, bis er digital verschwindet, dann der nächste, von vorne, so lange, bis die Muskeln hinter den Augen weh tun. Lux frisst das Neon, verschlingt es, sie wird davon nicht satt. Körper und Gesichter, Klamotten und Masken und das Drama der Spielfilme, die sie alle kennt, auf hauswandgroßen LCDs, Schauspieler und Models godzillagroß, aber zahm und mit verzogenen Gliedmaßen durch die Flucht der Straße. Die Schärfe der Bildschirme, niemals wird sie wegsehen können und das, was ihr hier immer am besten gefallen hat, ist, dass das Drama sich ohne Ton abspielt. Die Videos laufen lautlos zum Rauschen der Stadt, das nur von gelben Taxis und vom Durchzug verursacht wird.

Du bist ein winziger Punkt zwischen rechtwinkligen Steintürmen, im tiefsten, archäologischen Tal Amerikas, im Canyon von New York liegst du, so tief unten im Neonparadies, dass kein einziger Stern zu sehen ist. Du bist im Herzen von Amerika. Du bist im heiligen Herz von Amerika, denkt sie, und ihr eigenes beruhigt sich.

Lux wird durchlässig. Sie verwandelt sich in einen Teil dieser Stadt, in ein paar wenigen Minuten verformt sie sich wie im Märchen, von Lux zu Amerika. Du bist im Herzen von Amerika, denkt sie wieder und nickt, ihr ganzer Körper nickt, ein wenig Wasser sammelt sich unter den Lidern und sie muss für eine Sekunde die brennenden Augen schließen.

 


Kurzinterview mit der Autorin

Was bedeutet Literatur für dich?
Olivia Kuderewski: Selbstvergessenheit, Bildung und Kommunikation

Welche Bedeutung haben Kaffeehäuser für dich?
OK: Früher habe ich mich nie getraut, alleine im Café zu sitzen. Ich wollte unbedingt, aber dazu waren nur pensionierte Männer, die nachdenken, berechtigt, es fühlte sich merkwürdig exponiert und unentspannt an. Nach und nach konnte ich diese Unsicherheit abstreifen – das ist für mich eine triumphale territoriale Eroberung. Jetzt muss ich im Café sogar aufpassen, vor Selbstvergessenheit nicht in der Nase zu bohren.

Warum hast du das Szimpla Berlin ausgewählt?
OK: Sie hatten da diese Käse-Pogatschen. Wikipedia: „Pogatschen sind runde, salzige Gebäckstücke, die im Karpatenbecken, auf dem Balkan und in der Türkei zur typischen Küche gehören.“ Ich mochte, dass es sich wie eine Mischung aus Café und Bar anfühlte. Leider hat es Ende 2019 nach 10 Jahren zu gemacht, weil der greedy Boxhagener Platz wohl profitablere Läden erfordert.

Was machst du, wenn du nicht im Kaffeehaus bist?
OK: Ich schreibe in der Wohnung einer Freundin, weil die mehr Licht als meine eigene hat, versuche informiert zu bleiben und fahre mit dem Longboard herum.

 

BIO

Olivia Kuderewski, geboren 1989, hat viel zu lange an ihrem Debütroman „Lux“ gearbeitet, der jetzt endlich im Frühjahr 2021 bei Voland & Quist herauskommt.

 

 

Blog Entropy, Katharina Goetze, Alain Barbero, Barbara Rieger, Villa Neukölln, Café, Berlin

Katharina Goetze | Villa Neukölln, Berlin

Foto: Alain Barbero | Text: Katharina Goetze

 

märz

du, der sich nicht bewegt
und ich, die so tut, als gäbe es da draußen was zu sehen
ihr schatten hängt noch immer an der wand
und ich erkenne dich
du bist jetzt ein fremder

so vieles wäre zeit
so vieles braucht zeit
in deinen augen fahren schiffe
und auf dem gehweg zertritt ein kind den ersten feuerkäfer des jahres
so sanft stirbt deine liebe für mich

 


Kurzinterview mit der Autorin

Was bedeutet Literatur für dich?
Katharina Goetze: Freiheit, Abenteuer, Hoffnung, Utopie, Schönheit. Zuflucht vor dem Wahnsinn.

Welche Bedeutung haben Kaffeehäuser für dich?
KG: Meine Vorstellung vom Paradies: Den ganzen Tag im Café verbringen, mit Notizbuch und Zeitung oder Laptop und Roman. Ab und zu kommen Freunde vorbei, in den Stunden zwischendrin entsteht ein neuer Text. Abends gibt es weißen Spritzer (oder in Berlin eben Weißweinschorle), wir stehen vor dem Café und irgendjemand spendiert mir eine Zigarette, weil ich eigentlich nicht rauche.

Warum hast du die Villa Neukölln ausgewählt?
KG: Vor meiner Zeit in Wien habe ich einige Jahre in Neukölln gewohnt. Ich komme immer wieder gern hierher, am liebsten nach einem Spaziergang auf dem Tempelhofer Feld. Mit der Villa Neukölln verbinde ich auch die Erinnerung an mein früheres Berliner Autor*innenkollektiv Novelists Anonymous. Hier ist zum Beispiel eine meiner ersten Kurzgeschichten – „Bevor ich für immer verschwand“ – entstanden.

Was machst du, wenn du nicht im Kaffeehaus bist?
KG: Autofiktionale Texte in der 2. Person schreiben oder systemkritische Liebesbriefe, mit dem Zug von Berlin über Dresden und Prag nach Wien fahren und die ganze Zeit im Speisewagen schreiben, lesen, Tee trinken (fast schon ein mobiles Kaffeehaus), die raue Schönheit von Plattenbauvierteln bewundern, mich nicht entscheiden können, beim Radfahren laut singen, in Buchläden Wärme suchen, bei einer Runde über das Tempelhofer Feld oder durch den Prater eine aus den Fugen geratene Welt wieder zurechtrücken, zu spät ins Bett gehen.

 

BIO

Geboren 1984 in Dresden. Nach Stationen in England, Ägypten, Laos, Österreich und Äthiopien, lebt sie seit 2020 in Berlin. Studium der Journalistik, Soziologie und der Modernen Nahostwissenschaften in London, Kairo, Oxford.
Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Treffen junger Autoren, Lyrik in Fahrt und zeilen.lauf-Wettbewerb 2017. Finalistin des Open Mike 2018, des FM4-Wortlaut 2017 und 2019, sowie des Irseer Pegasus 2020.
Veröffentlichungen in diversen Literaturzeitschriften und Anthologien. Schreibt Prosa, Lyrik und Theaterstücke, und arbeitet derzeit an ihrem ersten Roman.

Blog Entropy, Barbara Rieger, Alain Barbero, Ally Klein, Einer der Tagen, Café, Berlin

Ally Klein | Einer dieser Tage, Berlin

Foto: Alain Barbero | Text: Ally Klein, Auszug aus „Carter“ (Droschl, 2018)

 

Ein Windzug kam auf, fegte ihr das Gesicht frei, änderte seine Richtung und blies wieder einzelne Strähnen hinein. Haarsträhnen wie feine Linien, feine Striche, Streichungen, eine verwirrte sich in ihrem Mund und verlängerte den Zug bis in die Schläfe, den Haaransatz, schwarz wie die Nacht, wurde unsichtbar zur ihr, nur Dunkelheit statt Kopf.

Carter sah hinauf. „Es wird bald regnen.“

Zu Hause machte ich Eier. Carter aß nichts, sie schenkte lachend den mitgenommenen Whisky in die Schalen ein, wir stießen an und kippten ihn gegen alle Regeln wie Kurze. Die spitzen Ränder stachen beim Trinken leicht in die Lippen. Ich kicherte jedes Mal, weil es kitzelte, mir war leicht. Ich erzählte Carter eine lange Geschichte, ohne dass sie auf etwas hinauslief, sie lächelte sich durch sie und schwieg die meiste Zeit.

 


Kurzinterview mit der Autorin

Was bedeutet Literatur für dich?
Ally Klein: Literatur bietet eine Ansicht der Dinge und gibt eine Einsicht in sie, zu der unsere alltägliche Sprache nicht fähig ist. Es entsteht eine sprachlose, sprachunfähige Unmittelbarkeit, eine stumme Erkenntnis, der wir ausgeliefert sind, an die wir anders mit Worten nicht herankommen, die wir anders verbal nicht ausdrücken können. Es scheint ein Widerspruch zu sein, dass wir mit literarischer Sprache etwas errichten, etwas sehen können, was sich der Sprache eigentlich entzieht.

Welche Bedeutung haben Cafés für dich?
AK: Da denke ich recht praktisch: In Cafés kriegt man im besten Fall guten Kaffee, trifft seine Leute und hat ein gutes Gespräch an einem neutralen Ort. Lesen tue ich da manchmal auch. Aber nie schreiben. Dafür brauche ich absolute Stille, weil ich immer laut vorlesen muss, was ich da fabriziere. Rhythmus und Sprachklang sind für mich das A und O.

Warum hast du das Café „Einer dieser Tage“ in Berlin ausgewählt?
AK: „Einer dieser Tage“ mag ich, weil es ein Nachbarschaftscafé ist, ein Treffpunkt für alle möglichen Leute. Es ist um die Ecke von meiner Wohnung, sie haben guten Kaffee, fantastisches Eis und sehr freundliche Inhaber.

Was machst du, wenn du nicht im Kaffeehaus bist?
AK: Wenn ich nicht im Kaffeehaus sitze, sitze ich auf meinem Fahrrad, das ist die Verlängerung meines Körpers. Ich dachte nicht, dass ich einen Gegenstand so lieben kann. Ich nutze nie öffentlichen Verkehr, aber bin meistens unterwegs. Ich treffe Menschen, lese und bewege mich fort.

 

BIO

Ally Klein, 1984 geboren, studierte Philosophie und Literatur. Sie lebt und arbeitet in Berlin. „Carter“ ist ihre erste literarische Veröffentlichung.

Blog Entropy, Barbara Rieger, Alain Barbero, Ditha Brickwell, Feuerbach Café, Café, Berlin

Ditha Brickwell | Feuerbach Café, Berlin

Foto: Alain Barbero | Text: Ditha Brickwell

 

Das Kaffeehaus ist mein Sehnsuchtspol. Um mich herum ist Vielfalt, und nach überall hin sind Wünsche unterwegs. In meinem Berliner Café Feuerbach sehne ich mich nach Wien, nach meinem Stammcafé in der Josefstadt (wo ich, noch nicht 14 Jahre alt, meine ersten Zigaretten rauchte, Kakao trank und Lesenachhilfe gab, um das zu finanzieren). Dort im Café Hummel herrscht eine Schwirrwolke glücklicher Stimmen, zum Klappern von Schachfiguren, zum Rascheln der Weltpresse. Ein Berliner Freund sagte, wenn er traurig sei, wünsche er sich nach Wien, dass ihm die Kaffeehausstimmen wieder froh machten… Und wenn ich in Wien ankomme, begrüßen mich die Ober überschwänglich in meinem geistigen Zuhause, und ich setze mich auf meinen Stammplatz – und sehne mich nach Berlin, nach den fröhlichen Stimmen der jungen Menschen auf harten Stühlen an eng gestellten Tischen, nach dem Stimmenlärm, der von den Wänden zurückschlägt und mich ärgert, nach dem ironisch-knappen Wortgeplänkel des Kellners – nach der klaren Wirklichkeit Berlins. Ich träume von den Alleen, großzügigen Gründerzeitbauten mit ihren Balkonen und Loggien, den lichtdurchfluteten Räumen und den gläsernen Schiebetüren; ich liebe die leeren Flächen und nackten Brandmauern, die einer unbestimmten Zukunft entgegen warten … und die Rätselschriften der Graffiti an den Stützwänden der S-Bahn Schluchten. Ich warte auf den Duft der Linden und auf das Herbstgold der Buchenwälder in Wannsee. Berlin, sagt man, hat viele Kulturen. In Wien sagt man, es sei eine Weltstadt der Kultur, die man überallhin exportiere; Berlin ist bescheiden, Wien ist eigensüchtig, kommt mir vor; und ich bin in beiden Städten zu Hause. Metropolen sind sie, meine beiden Lieblinge, die alle unsere Spannungen abbilden, wer sie zu lesen vermag, und viele Kulturen zeigen, wenn ihr hinschaut; und sie kommen alle ins Kaffeehaus zu dir herein, dass du sie begreifst und ich darüber schreiben kann. Das Kaffeehaus – mein Sehnsuchtspol der Welt.

 


Kurzinterview mit der Autorin

Was bedeutet Literatur für dich?
Ditha Brickwell: Literatur bannt den besonderen Augenblick, überhöht ihn – und ist eine Möglichkeit, der Wahrheit hinter den Dingen näher zu kommen.

Welche Bedeutung haben Cafés für dich?
DB: Cafés sind eine Theaterumgebung, du hörst die Stimmen, siehst die Leute, lernst, was vor sich geht in der Gesellschaft

Warum hast du das Café Feuerbach ausgewählt?
DB: Es ist mir vertraut, seit unsere Tochter zwei Stockwerke darüber wohnte. Leute aus dem Quartier kommen, die Küche ist gut und das Ambiente bescheiden. So mag ich das.

Was machst du, wenn du nicht im Café bist?
DB: Schreiben. Den Alltag bändigen. Mit Kindern sein – im Sommer im Garten. Im Herbst und im Winter gelegentlich auf Reisen.

 

BIO

Ditha Brickwell ist 1941 in Wien geboren; studierte in Wien, Berlin und New York; wirkte für die ökonomische Entwicklung der Städte in Berlin, Brüssel und Paris; schreibt seit 1987 Romane, Essays und Erzählungen, seit 2005 als freie Schriftstellerin, lebt in Berlin und Wien. Bislang liegen elf Bücher vor.