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Dieter Sperl | Café Zartl, Wien

Foto: Alain Barbero  | Text: Dieter Sperl, auch in: „Melange der Poesie“ (Kremayr & Scheriau, 2017)

Immer mit Wünschen.
Absichten. Komm ich daher.
Wo doch Absichtslosigkeit. Zu Sternen.
Erhebt.

 


Interview mit dem Autor

Welche Bedeutung hat Literatur für dich?
Dieter Sperl: Literatur bedeutet für mich immer etwas anderes, das sich in „meinen“ Texten, Hörstücken, Gesprächen, Performances, Lectures und Lektüren ausdrückt.

Welche Bedeutung hat „Kaffeehaus“ für dich?
DS: Das Kaffeehaus ist für mich Platz zum Abhängen, Erinnerungsstätte und Treffpunkt.

Warum hast du das Café Zartl gewählt?
DS: Ins Café Zartl gehe ich gerne, wenn ich jemanden treffe, mit dem ich etwas zu arbeiten habe. Es ist dort nie so voll, dass man groß abgelenkt wäre, und die Tische sind von der Fläche her ausreichend, um etwas ausbreiten und anschauen zu können. Außerdem soll dort, der Legende (Fotographie) nach, schon Heimito von Doderer gesessen sein.

Was machst du, wenn du nicht im Café bist?
DS: Gehe ich nicht ins Kaffeehaus, mache ich, was Menschen halt so machen: abwaschen, bedenken, camouflieren, dahinfahren, einwintern, fabulieren etc.