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Claudia Dabringer | DON Espresso Bar, Wien

Foto: Alain Barbero | Text: Claudia Dabringer

 

Weg von den Sprachen und Farben,
von den Klängen und Durchsagen

Eintauchen
den Löffel in den Kaffee
den Kopfhörer ins Ohr
den Stift ins Papier

Während die anderen auf dem Weg sind
ruhen
rasten
reflektieren

Und dann wieder aufbrechen

Eintauchen
in den Strom
in die Menschen
in die Reise

Hin zu dem, was Leben bedeutet.

 


Interview mit der Autorin

Wozu schreibst du?
Claudia Dabringer: Ich schreibe, damit ich meine Gedanken ableiten kann, ohne in einem ersten Schritt andere Menschen beschweren zu müssen. Ich schreibe aber auch, um Sprache und alles, was damit an Tradition verbunden ist, in dieser Welt zu halten.

Wozu gehst du ins Kaffeehaus?
C.D.: Ich gehe ins Kaffeehaus, um hin und wieder eine Alternative zu Getreidekaffee genießen zu können. Hätte ich “richtigen” Kaffee zuhause, würde ich kein Auge zutun können angesichts der Menge, die ich trinken würde.

Warum hast du das Café Don gewählt?
C.D.: Als Raucherin gehe ich inzwischen beinahe immer der Nase nach. Und dass man im ‘Don’ rauchen und schauen kann, wie das Leben an einem vorbei zieht, mag ich sehr. Während Alain mich fotografiert hat, überlegte ich mir, wie es wäre, wenn Gerard Depardieu vorbeiwabern würde. Ist leider nicht passiert *seufz*

Was machst du, wenn du nicht schreibst und nicht im Kaffeehaus bist?
C.D.: Ich schlafe, esse und kümmere mich um Menschen, die mir lieb und teuer sind.